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NETBIOCOF ist ein KOORDINIERTES AKTIVITÄTEN PROJEKT mit einer Laufzeit von 2 Jahren finanziert von der Europäischen Kommission. Ziel des Projekts ist die Förderung der europäischen Kooperation zwischen verschiedenen Forschungs Organisationen die sich mit dem Thema Biomasse Ko-Verfeuerung beschäftigen sowie die Förderung innovativer Technologien, um die Nutzung von Biomasse Ko-Verfeuerung in vorhandenen und neuen Krafwerken zu erhöhen, mit Schwerpunkt auf den neuen Mitgliedsstaaten der EU. Biomasse Ko-Verfeuerung stellt, verglichen zu anderen erneuerbaren Ressourcen, eine technisch machbare Option da, einen Beitrag zur europäischen Energie Versorgung zu leisten wärent umweltverträgliche Entwicklungen gewahrt werden. Durch das gemeinsame verbrennen von Biomasse mit Kohle ergeben sich mehre Vorteile, die Nutzung großer Mengen bei kleiner Veraschungsrate in den gängigen Verbrennungs-systemen, geringere Investionskosten und höhere Umsatzeffizients verglichen mit Systemen die ausschließlich Biomasse verbrennen. Die Europäische Kommission hat ausserdem erkannt das es nötig ist die Biomasse Ko-Verfeuerung zu fördern um die Vorgaben des Kyoto Protokols, Senkung der Treibhausgasemission um 8% bis 2012, zu erfüllen. Trotz einer Vielzahl an possitiven Erfahrungen in Europa, ist es weiterhin nötig sich mit der Technologie zu beschäfftigen um Lösungen für noch vorhanden technische Probleme zu finden, Erhöhung der Effizients, Senkung der Kosten und Emissionswerte. Durch die aufnahme der 10 neueu Mitglieder in die EU, ergeben sich auf Grund der schon vorhandenen Kohlekraftwerke, des vorhanden seins von Anbauflächen für Energiepflanzen und der Abhänigkeit von importierten fossilien Treibstoffen neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Biomasse Ko-Verfeuerung. Bezogen auf die Rresolution des Gremiums zu Erneuerbaren-Energien vom Mai 1998, soll die Nutzung von Biomasse von 3,1% auf 8,5% bis 2010 gesteigert werden. Ein Ziel welches nicht erreicht werden wird sofern keine Annäherung an Biomasse Ko-Verfeuerung in Europa statt findet. Auf Grund dessen soll eine Biomasse Koordinierungs Plattform etabliert werden, welche laufende Forschung und strategische Aktivitäten koordiniert, mit dem Ziel die best möglichsten Arbeitsmethoden zu finden, Vorschläge zu machen für Strategien der Implementation und weiterführende Forschung. Laufzeit: 2005-2008 Budget: (voraussichtlich) 959.146 € Partner: TECHNOLOGIE TRANSFER ZENTRUM BREMERHAVEN (Deutschland) - Koordinator EUROPEAN BIOMASS INDUSTRIAL ASSOCIATION (Europa) SVERIGES LANTBRUKSUNIVERSITET (Schweden) EESTI PÕLLUMAJANDUSÜLIKOOL (Estland) SZKO³A G³ÓWNA GOSPODARSTWA WIEJSKIEGO (Polen) BIOAZUL S.L (Spanien) TECHNICAL RESEARCH CENTRE OF FINLAND (Finnland) UNIVERSITATEA “POLITEHNICA” TIMISOARA (Rumänien) BIOMASSE PROJEKT GMBH (Deutschland) KEMA NEDERLAND BV (Niederlande) LANDESKAMMER FÜR LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT STEIERMARK (Österreich) INSTITUTE JOZEF STEFAN (Slovenien) ETA RENEWABLE ENERGIES (Italien) CENTRO DE INVESTIGACIONES ENERGÉTICAS, MEDIOAMBIENTALES Y TECNOLÓGICAS (Spanien) CENTRE WALLON DE RECHERCHES AGRONOMIQUES (Belgien) UNIVERSITY OF WEST HUNGARY (Ungarn) EUROPEAN RENEWABLE ENERGY CENTRES AGENCY (Europa) JOINT INSTITUTE FOR POWER AND NUCLEAR RESEARCH “SOSNY” (Weißrussland) SCIENTIFIC ENGINEERING CENTRE BIOMASS (Ukraine) TUBITAK MARMARA RESEARCH CENTRE (Türkei) TECHNOLOGICAL UNIVERSITY OF SOFIA (Bulgarien) LITHUANIAN FOREST RESEARCH INSTITUTE (Litauen) MB FINISHING ENGINEERING (Deutschland ) TNO-MEP SCIENCE AND INDUSTRY (Niederlande) ELSAM ENGINEERING A/S (Dänemark )
Strategische Zielsetzung des NETBIOCOF Projekts: Die Koordinierung laufender Forschung in ganz Europa, um die Kooperation zu fördern und Überlappungen zu vermeiden. Die Etablierung permantenter Kommunikation zwischen Forschungszentren, Wirtschaft und anderen Interessengruppen in Europa, die sich mit dem Thema Biomasse Ko-Verfeuerung beschäftigen. Entwicklung adequater Empfehlungen für die Einführung von Biomasse Ko-Verfeuerung in ausgewählten europäischen Ländern, basierent auf den sozio-ökonomischen, technologischen, klimatischen, gesetzlichen und politischen Vorraussetzungen. Anregen und leiten von zukünftigen F&E Aktivitäten in Europa, durch Kartierung laufender Forschungsaktivitäten und der Bildung von Forschungsgruppen, um die wissenschaftlichen und technologischen Anforderungen für die Einführung von Biomasse Ko-Verfeuerung zu erfüllen. Verbreitung und Förderung von Biomasse Ko-Verfeuerung als eine nachhaltige Energiequelle .
Technische Zielsetzung: Beurteilung laufender Forschung zu Biomasse Ko-Verfeuerung in Europa, Wissenslücken aufdecken und Identifizierung von Hindernissen für eine europäische Kooperation von Forschungsaktivitäten. Dokumentation des status quo im europäischen Biomasse Ko-Verfeuerung Sektors, mit einem speziellen Focus auf Anwendungen in Ost- und Mittel-Europa. Aufdecken von technischen und nicht technischen Hindernissen für eine weitere Einführung von Biomasse Ko-Verfeuerung in Europa, um Strategien zur Beseitigung dieser zu entwickeln.
Hintergrund: Heutzutage ist das Energiesystem in Europa charakterisiert durch eine starke Abhänigkeit von importierten fossilen Brennstoffen und wachsenden CO2 Emissionen, dies führt zu einer unhaltbaren Strukturentwicklung die den ganzen Kontinent betrifft. Die europäische Wirtschaft braucht stetig mehr Energie. Öl, Kohle und Erdgas mach ca. vierfünftel des gesamten Energieverbrauchs aus, zweidrittel davon werden importiert. Die eigene Energieproduktion der EU deckt nicht mal annähernd die hälfte der benötigten Energie. Wenn nichts geschied wird bis 2030 der Anteil an fossilen Brennstoffen weiter steigen und den Import von Energie erhöhen. Die Förderung von erneuerbarer Energie spielt daher eine wichtige Rolle bei der Neudefinierung des europäischen Energiesektors. Seit 1997 arbeitet die EU an dem ehrgeizigen Ziel, den Anteil von erneuerbarer Energie bis 2010 auf 12% zu steigern. 1997 lag der Anteil von erneuerbaren Energien bei 5,4% und bis 2001 hatte er 6% erreicht. Bio-energie macht heute schon 64% der gesamten Erneuerbaren Energieresourssen (EES) der EU aus und ist somit Vorreiter für eine nachhaltige Struktur der Energiegewinnung. Trotz der Fortschritte die bereits im Bio-energie Sektor gemacht wurden, hinkt die Gesamtentwicklung weiterhin den Zielen, des “White Paper“ der Europäischen Kommission hinterher. Bezogen auf dieses Dokument soll die Nutzung von Bio-energie von 45 Millionen tonnen (1995) auf 135 Millionen tonnen bis 2010 steigen. Wie auch immer für die EU-15 Staaten wird es, auf Grund ihrere knappen Resourssen an Biomasse in einigen Ländern, nicht möglich sein dieses Ziel zu erreichen. Heute, durch die Aufnahme der 10 neue Mitgliedsstaaten, ergibt sich die Chance diese europäischen Ziele zu erreichen, da die neue Mitglieder ein signifikantes Bio-energiepotential mit sich bringen. Die neuen Mitglieder representieren eine klare Gruppe von Möglichkeiten für die Entwicklung von Biomasse-Energie, große und unerschlossene Biomasse Resourssen, ein Überschuß an landwirtschaftlicher Produktion, Einführung von EU Direktiven und eine starke Landwirtschafts-Lobby. Wie auch immer das Vorherschende Energiesystem ist charakterisiert durch das vorhanden sein großer Mengen an fossilen Kraftstoffen für die Energie Produktion, was zu einem mehr oder weniger völlig auf fossilen Brennstoffen basierenden Energieinfrastruktur führte. Auf Grund desen ist das Biomasse Ko-Verfeuerung in bereits vorhandenen Kohlekraftwerken eine der am besten durchführbaren Bio-energie Optionen. Es wurde ausserdem erkannt das die Kommerzialisierung von Biomasse Ko-Verfeuerung Technologie eine der besten kurz- und langzeit Lösungen zur Reduziereung von Treibhausgassen bei der Energiegewinnung ist (Kyoto protokol). Ko-Verfeuerung wurde bereits in verschiedene Ländern erfolgreich eingeführt in Grossbritanien (14 Kohle/Biomasse Kaftwerke), in den Niederlanden (7 Kohle/Biomasse Kraftwerke), Deutschland, Osterreich, Finnland, Schweden und Dänemark, wobei eine Menge Erfahrungen über die verschiedene konfigurations Möglichkeiten der Technologie gesammelt wurden. Dennoch gibt es mehrere Barrieren die eine Einführung verhindern, wie zum Beispiel die Liberaliesierung des Energiesektors, oder Ungewissheiten über anhaltenden Kraftstoff Nachschub zu niedrigen Preisen. Auf der anderene seite gibt es weiterhin einen Bedarf an Forschung entstehend aus dem Thema Ko-Verfeuerung, Weiterentwicklung von Verbrennungs-Technologien, NOx Reduzierung durch Kraftstoffinszenierung, Probleme bezogen auf Deaktivierung von Beschleunigern, Charakterisierung und mögliche Nutzung der Asche von Ko-Verbrennungs-Kraftwerken, sowie Probleme mit Korrosion und Ascheablagerungen.
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